Manuka-Honig: Herkunft, MGO und Bio-Qualität aus Neuseeland
Manuka-Honig zählt zu den besonderen Honigspezialitäten aus Neuseeland. Gewonnen wird er aus dem Nektar der Manuka-Pflanze (Leptospermum scoparium), die vor allem in Neuseeland heimisch ist. Da die Pflanze nur für einen begrenzten Zeitraum im Jahr blüht und geeignete Standorte nicht unbegrenzt verfügbar sind, ist echter Manuka-Honig eine vergleichsweise seltene Honigspezialität.
Was macht Manuka-Honig besonders?
Ein charakteristischer Bestandteil von Manuka-Honig ist Methylglyoxal (MGO). Der MGO-Gehalt kann je nach Herkunft, Ernte und Charge unterschiedlich hoch ausfallen und wird deshalb bei Manuka-Honig häufig als zusätzliches Qualitätsmerkmal angegeben.
Methylglyoxal in Manuka-Honig ist seit vielen Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Verschiedene Studien beschäftigen sich unter anderem mit seiner Entstehung und den besonderen stofflichen Eigenschaften von Manuka-Honig.
Der angegebene MGO-Wert ermöglicht es, verschiedene Manuka-Qualitäten miteinander zu unterscheiden und gibt Auskunft über die gemessene Konzentration von Methylglyoxal im Honig.
Manuka-Honig in Bio-Qualität: Herkunft und Rückverfolgbarkeit
Seit vielen Jahren arbeiten wir eng mit erfahrenen Imkereien direkt in Neuseeland zusammen. Diese langjährigen Partnerschaften ermöglichen uns eine sorgfältige Auswahl der Rohwaren und eine zuverlässige Rückverfolgbarkeit.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zertifiziertem Bio-Manuka-Honig. Dabei gelten die jeweiligen Anforderungen der ökologischen Zertifizierung entlang der Lieferkette – von der Gewinnung des Honigs bis zur Verarbeitung und Abfüllung.
Für uns sind nachvollziehbare Herkunft, langfristige Partnerschaften und eine gleichbleibend hohe Produktqualität zentrale Bestandteile der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten.
Was bedeuten MGO 100+, 250+, 400+ oder 550+?
Manuka-Honig ist mit unterschiedlichen MGO-Gehalten erhältlich. Typische Abstufungen sind beispielsweise:
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MGO 100+
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MGO 250+
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MGO 400+
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MGO 550+
Die Zahl gibt Auskunft über den jeweiligen Methylglyoxal-Gehalt des Honigs. Ein höherer Wert steht entsprechend für eine höhere gemessene Konzentration von MGO.
So lassen sich unterschiedliche Manuka-Qualitäten transparent voneinander unterscheiden. Welcher MGO-Gehalt gewählt wird, ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenz und des gewünschten Produkts.
MGO als besonderes Merkmal von Manuka-Honig
Der vergleichsweise hohe Gehalt an Methylglyoxal unterscheidet Manuka-Honig von vielen anderen Honigsorten und hat dazu geführt, dass sich die Wissenschaft intensiv mit seiner Zusammensetzung beschäftigt.
Dabei wurde insbesondere untersucht, wie MGO im Honig entsteht und welche Faktoren seine Konzentration beeinflussen können. Für Verbraucher bietet die MGO-Angabe vor allem eine nachvollziehbare Möglichkeit, unterschiedliche Qualitäten miteinander zu vergleichen.
Bio-Manuka-Honig aus Neuseeland
Unser Bio-Manuka-Honig aus Neuseeland steht für sorgfältig ausgewählte Rohwaren, transparente Herkunft und langjährige Partnerschaften mit erfahrenen Imkereien.
Neben konventionellen Qualitäten bieten wir auch Manuka-Honig in zertifizierter Bio-Qualität und mit unterschiedlichen MGO-Gehalten an.
Vom Ursprung in Neuseeland bis zur Abfüllung legen wir Wert auf Rückverfolgbarkeit und kontrollierte Qualität. So entsteht eine besondere Honigspezialität mit einem charakteristischen Geschmacksprofil und klar nachvollziehbarer Herkunft.
Quellen / Literatur
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Adams, C. J., Manley-Harris, M., & Molan, P. C. (2009). The origin of methylglyoxal in New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Carbohydrate Research, 344(8), 1050–1053.
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Atrott, J., & Henle, T. (2009). Methylglyoxal in Manuka honey – Correlation with antibacterial properties. Cytokine & Growth Factor Reviews, 20(4), 289–294.
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Mavric, E., Wittmann, S., Barth, G., & Henle, T. (2008). Identification and quantification of methylglyoxal as the dominant antibacterial constituent of Manuka (Leptospermum scoparium) honeys from New Zealand. Molecular Nutrition & Food Research, 52(4), 483–489.
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Kwakman, P. H. S., & Zaat, S. A. J. (2012). Antibacterial components of honey. IUBMB Life, 64(1), 48–55.